multi ( kulti ) deutsch
– Dialekte, Brauchtum, Rezepte

Buchreihe "Wörterweide"

Eltern, allgemeiner Bildung und guter Literatur obliegt es, uns kniggefeinen mündlichen Ausdruck zu vermitteln. Doch außerhalb der guten Stube, auf dem Spielplatz, im Sportverein, inmitten fremder Menschen, die bisweilen andere Vorstellungen geschliffenen Sprechens haben, schnappen wir Begriffe und Redewendungen auf, die wir ob ihrer Ausdruckskraft bewusst oder unbewusst in unseren Wortschatz aufnehmen.

Dürfen und wollen wir diese Fundstücke immer und überall anwenden? Ist es beleidigend, eine dominierende Nase als Zinken zu benennen? Darf man in der Öffentlichkeit vom Arsch reden? Warum regen sich die einen übers Schnackseln auf, während andere pimpern? Wörterbücher helfen bislang nur wenig, diese Fragen zu entscheiden. Denn alles, was heikel scheint, wird hier als "landschaftlich", mitunter "derb" etikettiert.

Oder ignoriert. 

Hilfe, um unser Sprachgefühl zu schärfen und zur wörtlichen Wahl gewappnet zu sein, bietet die Wörterweide mit Sprachschätzen, die uns lebenslang begleiten. Hier gedeihen Idiome, in älterem Gebrauch als Idiotismen bezeichnet, tummeln sich Redewendungen und Tabuwörter. Sie versammelt Formulierungen, die wir zumeist nur im mündlichen Alltag einsetzen. Und die, obwohl sie urtümliches Deutsch offenbaren, keineswegs altbacken zu nennen sind.

Desweiteren beschäftigt die "Wörterweide" sich mit der namentlichen Herkunft unserer hausmannsköstlichen Leibspeisen. Quarkkäulchen, Rupfhauben, Pickert, Schlabberkappes, Labskaus und so weiter: Über Deutschland und seine Nachbarregionen hinweg begegnet uns eine Vielfalt an Köstlichkeiten, die örtlich begrenzt typisch, darüber hinaus manchmal legendär, mitunter auch völlig unbekannt sind. Doch woher haben die Gerichte ihre Namen, warum heißen sie gerade so? Die nahrhafte Wörterweide geht dieser Frage nach.

Beide Titel sind als elektronisches und Taschenbuch erhältlich.

 Allerwertester

Zebedäus


Allerley &

Geräucherter Zwetschgenbaum

Eine Wörterweide deutscher Sprachschätze, die uns lebenslang begleiten.


 Eine nahrhafte Wörterweide

Der erste Teil der "Wörterweide" ist eine Wortschatzsammlung mit hinter- wie auch feinsinnigen Fundstücken. Dabei reicht die Spanne von Abrahams Wurstkessel bis zum Totenbrettel, vom Aftersausen bis zum Zacken in der Krone. Mit spitzbübischem Charme wird sogar Unver-Schämtes beleuchtet. 


Der zweite Teil der Wörterweide ist von nahrhafter Art. Er erläutert die Speisen, welche ihren Namen vom Aussehen ableiten oder von der Herstellungsweise. Er führt Gerichte aus aller Welt auf, die bei uns heimisch wurden, sowie ambivalente Diätempfehlungen und allerbeste Resteessen. Das Küchenlesebuch von A wie Aachener Printe bis Z wie Zwirlsuppe ist unterhaltsam geschrieben und in Häppchen zu genießen.







Vorschau: Zum Reinlesen!


Vorschau: Zum Reinlesen!

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