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Zum Reformationstag

Aus genanntem Anlass backen wir 

Reformationsbrötchen

Aus 500 g Mehl, einem Würfel Frischhefe (42 g), 50 g Zucker und 200 ml warme Milch einen Hefeteig ansetzen und 30 Minuten gehen lassen. Danach den Teig gut durchkneten, wobei 100 g weiche Butter, 100 g Rosinen oder Korinthen, 100 g gemahlene Mandeln und etwas Abrieb von der Zitronenschale sowie eine Prise Salz eingearbeitet werden. Nach Belieben können auch Orangeat, Zitronat oder andere Gewürze zugegeben werden.

Teig in zwölf (oder mehr) Stücke teilen, jedes gut durchkneten und zu einer Kugel drehen.

Die Teiglinge auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen. Nicht zu eng, damit sie gut aufgehen und ihr Volumen verdoppeln können. Nach etwa 40 Minuten in warmer Umgebung dürfte dies erreicht sein. Jetzt die Teiglinge obenauf mit einem scharfen Messer, besser noch mit einer Schere kreuzweise einschneiden. Das darf durchaus beherzt und ausladend geschehen, denn dadurch bekommt das Teilchen die charakteristischen Blütenblätter, welche der Lutherrose Ehre machen. In die Mitte der Rosenblätter einen Klecks (Erdbeer-)Marmelade geben.

Brötchen im vorgeheizten Backofen etwa 20 Minuten bei 220 °C backen.

Abgekühlt mit Puderzucker bestäuben. Oder: Wer es richtig süß und schön klebrig mag, gibt einen mehr oder minder dicken Zuckerguss drauf.

 
 
 
 
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